FÖRDERPROJEKTE

Die Stiftung richtet dem Wunsch Götz Georges zufolge ihr Augenmerk darauf, sich möglichst vielseitig und ausgewogen zu engagieren. 
Neben der Vergabe des GÖTZ GEORGE PREISES und dem FIRST STEPS-Nachwuchspreis gehört dazu auch die Betreuung und Unterstützung einzelner Projekte oder anderer Organisationen:

LESUNG IN DER
MARIE-SEEBACH-STIFTUNG

Ein Nachmittag mit Franziska Troegner im Weimarer Forum Seebach zugunsten der im Stift lebenden Künstler.

Unter dem Titel  „Von Halliwood nach Hollywood“ las die Schauspielerin Franziska Troegner am 27. Oktober aus ihrer Biografie „Für`s Schubfach zu dick“ und erzählte aus ihrem bewegten Schauspieler-Leben.

Franziska Troegner betrat unter großem Applaus den Saal der Marie-Seebach-Stiftung und begrüßte das Publikum. Vom ersten Moment an waren die Zuschauer wie gebannt und folgten ihr durch ihr bewegtes Leben: von den Anfängen, über die wichtigen Jahre am Berliner Ensemble, den Erfahrungen einer Ost-Berlinerin vor und nach dem Mauerfall. Sie bereicherte ihre Vorstellung durch Alltagsgeschichten aus dem nationalen und internationalen Bühnen- und Filmgeschehen bis hin zu Ihrer Zusammenarbeit mit Didi Hallervorden und der aufregenden Zeit mit Johnny Depp in der Hollywood-Produktion „Die Schokoladenfabrik“.

Mal ironisch, mal nachdenklich, voller Elan und immer mit einer tüchtigen Portion Herz und Humor begeisterte sie das Weimarer Publikum und so vergingen die immerhin fast zwei Stunden wie im Flug.

Ein richtig schöner Nachmittag war das – wunderbar!

Franziska Troegner, Schauspielerin

Weitere Veranstaltungen:
Die nächste Lesung im Marie-Seebach-Forum präsentiert die GÖTZ GEORGE STIFTUNG am 01. Dezember 2018. Dann wird die Schauspielerin Anne Kasprik ihr Buch „Ich aus dem Osten“ vorstellen.

Adolfo Assor und sein Garn Theater

Schon der Eingang zum Garn Theater ist besonders. Eine steile Steintreppe führt von einem Kreuzberger Hinterhof in die Unterwelt, auch in die Unterwelt der Fantasie, in die Welt der seelischen Abgründe. Mit jeder Stufe sinkt die Temperatur, es wird kühl und feucht, die belebte Außenwelt scheint weit entfernt und die düsteren, hohen Mauern der Gewölbe verströmen spannungsreiche Atmosphäre – nehmen gefangen. Dies auch ein Eintauchen in die Welt des Adolfo Assor, in seine Kunst, in seine Theaterwerke. Hier ist sein Reich. Der 73 jährige gebürtige Chilene ist Bühnenbildner, Kassenmann, Techniker, Beleuchter, Regisseur, Stückeschreiber und Schauspieler in einer Person. Und dies seit 30 Jahren.

Wenn Adolfo Assor die Bühne betritt, sei es in einem Stück von Kafka, Dostojewskij oder Edgar Allen Poe, dann entsteht eine zauberhafte, andere, manchmal skurrile Welt, die einen magisch in ihren Bann zieht. Die Theaterabende sind atemberaubend und berührend, ganz dicht, ganz intim.
Götz George hätte es gefallen, diesen einzigartigen Schauspieler, der mit bedingungsloser Hingabe und großer Seele Theater spielt, zu erleben.
Deshalb unterstützt die Stiftung dieses „Ein-Mann-Theater“ mit großer Freude und bringt sich besonders in der dringend benötigten technischen Ausstattung für die künstlerische Arbeit Adolfo Assors ein.

Garn-Theater Katzbachstraße 19, 10965 Berlin-Kreuzberg,
Tel. 78 95 13 46
www.garn-theater.de